Wer am meisten Siege hat soll Formel 1-Weltmeister werden. Haben zwei Fahrer dieselbe Anzahl Siege, entscheiden die Punkte. Diese Regeländerung gab der FIA-Weltrat heute bekannt. Die Regeländerung gilt bereits für die Saison 2009.
Bereits von dieser Saison an wird der Rennfahrer mit den meisten Siegen Champion. Weisen zwei oder mehr Piloten am Ende die gleiche Anzahl an Grand-Prix-Erfolgen auf, zählen die insgesamt geholten Punkte. Dies teilte der Dachverband am Dienstag nach seiner Sitzung in Paris mit.
Nach dem neuen Reglement hätte 2008 Felipe Massa und nicht Lewis Hamilton den Titel geholt. Der britische McLaren-Mercedes-Pilot wies in der Endabrechnung zwar einen Punkt mehr als sein brasilianischer Ferrari-Pilot auf (98:97), hatte aber ein Mal weniger gewonnen (5:6). Vorschläge, das Punktesystem zu ändern, lehnte der Weltrat ab. Hier bleibt es bei der bisherigen Regelung, nach der der Sieger zehn Zähler, der Zweite acht und der Dritte sechs Punkte erhält. Der Achtplatzierte eines Rennens erhält noch einen Punkt. Auch der von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone favorisierte Vorschlag, Medaillen wie bei Olympischen Spielen zu vergeben, ist vom Tisch.