Nun wurde es offiziell verkündet: Teamchef Ken Anderson und Sportdirektor Peter Windsor bringen ab 2010 mit "USF1" ein amerikanisches Formel-1-Team an den Start. Im US-TV-Sender "Speed-TV" stellten die beiden am Dienstag ihr Projekt vor.
Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und Max Mosley, der Präsident des Internationalen Automobilverbandes FIA haben dem neuen Team ihre volle Unterstützung zugesagt. Ecclestone weiss bereits seit 2006 von diesen Plänen. Mit der neuen Equipe, die ihren Hauptsitz in Charlotte (North Carolina) haben wird, will die Formel 1 in Nordamerika einen neuen Anlauf starten -- und für 2010 nach einem neuen GP-Austragungsort suchen. Nach dem Indianapolis-GP ist zuletzt auch das Rennen in Montreal gekippt worden.
Die Fahrersuche hat beim "USF1"-Team nunmehr offiziell begonnen. Man sei auf dem amerikanischen Fahrermarkt in alle Richtungen offen, sagten Anderson und Windsor. Damit scheint von Danica Patrick, der bisher einzigen IndyCar-Siegerin, über die früheren GP-Fahrer Juan Pablo Montoya und Scott Speed bis zu A1GP-Pilot Jonathan Summerton oder Marco Andretti sowie Nascar-Pilot Kyle Busch alles offen zu sein.